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INFIMETRISCHE BEINPRESSE i-B6

Eine neue Widerstandsbewegung: Infimetrisch trainieren – ohne Gewichte und mit hoher Wirkung.

Training ohne Gewichte

Sie wünschen sich ein wirksames Training mit spürbarem Erfolg? Intensiv muss es sein, damit es wirkt. Die neu entwickelte infimetrische Trainingsmaschine i-B6 fordert von Ihnen einiges ab. Sie verzichtet komplett auf den Gewichtsblock und konfrontiert Sie mit Ihrem härtesten Gegner – sich selbst.

Mit dem infimetrischen Training etablieren wir bei Kieser Training eine neue Ausführungsmethode. Anders als bei den bisher gewohnten Maschinen, bei welchen Sie das Gewicht in der positiven Trainingsausführung anheben und in der negativen Ausführung wieder absenken, arbeiten die Muskeln hier nun gegeneinander. Während Sie mit einem Bein drücken, bremsen Sie mit dem anderen ab.

Die Vorteile der i-B6

Neue Art der Intensität

Bei der i-B6 erzeugen Sie den Widerstand selbst: Das ermöglicht eine noch spezifischere Dosierung und selbst bei Beschwerden ein intensives Training. Da die Muskelfasern über die gesamte Übungsausführung konstant belastet werden, können Sie sich auf ein intensives und somit wirksames Training einstellen.

Größeres Bewegungsausmaß

Die alternierende Bewegung ist mit einem größeren Bewegungsausmaß verbunden, welches ca. zehn Grad höher ist als an der B6. Das hilft, die Beweglichkeit und die Arbeitsleistung zu steigern. Alltag, Freizeit und viele Sportarten wie Wandern, Joggen oder Klettern werden Ihnen um einiges leichter fallen.

Verbesserte Kraftkurve

Gegenüber der B6 erzeugt die i-B6 am Ende der Kraftkurve ca. 150 Prozent mehr Widerstand. Damit können Sie das Potenzial von Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur, zweiköpfigem Schenkelbeuger, Halb- und Plattsehnenmuskel voll ausschöpfen.

Rotationsmechanismus

In den letzten zehn Grad der Kniestreckung rotieren Fußplatten und Schienbeine nach außen. Das zielt darauf ab, die Deckungsfläche zwischen Ober- und Unterschenkel zu erhöhen, die Belastung auf die vorderen Kreuzbänder zu reduzieren und das Kniegelenk zu schonen.

Individuelle Einstellungen

Lehne, Schulterpolster und Sitzschlitten werden individuell eingestellt und ermöglichen damit eine anatomisch korrekte und sichere Positionierung.

Sensomotorische Koppelung

Die Höhe des Widerstandes wird über eine Skala angezeigt. Während des Trainings gilt es, den Zeiger auf dieser Skala kontinuierlich auf der gleichen Höhe zu halten. Konzentration ist angesagt. Neben Körper stärken Sie auch Geist.

Trainierte Muskulatur

Vierköpfiger Oberschenkelmuskel
Großer Gesäßmuskel
Zweiköpfiger Schenkelbeuger
Halb- und Plattsehnenmuskel

Das Gewicht ist nicht der entscheidende Punkt, ob ein Training seine Wirkung entfaltet. Damit im Muskel Anpassungsprozesse ausgelöst werden, muss der Trainierende bis zu jenem Moment durchhalten, bis er oder sie keine weitere Wiederholung mehr hinbekommt. Nicht der eingesetzte Widerstand entscheidet darüber, ob ein Training wirksam ist, sondern das Anstrengungsempfinden.

Expertenmeinungen

Entwicklung der i-B6

Vom ersten Strich bis zur Etablierung in den Studios sind ca. zweieinhalb Jahre vergangen. Die Neukonstruktion einer Maschine beginnt per Handskizze auf dem Papier. Danach wird die Skizzierung auf dem Computer in 3D-Form modelliert. Daraus resultiert der erste Prototyp. Eine erste Testphase beginnt. Mitarbeiter und ausgewählte Kunden können die Maschine testen. Unsere Forschungs- und Maschinenabteilung dokumentiert den Prozess, baut anhand des Feedbacks Verbesserungen ein, nimmt Anpassungen an der Maschine vor und kann sie so perfektionieren. Ist die Maschine ausgereift, werden die Studios mit der Maschine ausgestattet.

Michael Koletnik

Leiter Maschinenentwicklung

Technische Feinheiten sorgen für eine korrekte Belastung der Körperpartien

Ein technisches Merkmal, welches unbedingt erwähnt werden sollte, ist der Rotationsmechanismus der Fußplatten. In den letzten zehn Grad der Kniestreckung erfolgt eine zwangsläufige Rotation – dabei wird das Schienbein um fünf Grad nach außen gedreht. Der Rotationsmechanismus wurde mit der Absicht eingebaut, das Kniegelenk biomechanisch korrekt zu belasten. Auch schädliche Belastungen auf die Bänder sollen dadurch reduziert werden.

Phil Sencil

Maschineningenieur

Medizinisches Feedback

Die Bewegung ist physiologisch korrekt und schont das Kniegelenk. Der Bewegungsumfang ist größer, die Intensität feiner dosier- und anpassbar an die Möglichkeiten des Trainierenden. Die i-B6 zwingt den Trainierenden zu einer korrekten Übungsausführung. Außerdem ist das Gefahrenpotential durch den selbstproduzierten Widerstand sehr gering. In Verbindung mit der Außenrotation der Fußplatte zielt die Maschine auf ein gelenkschonendes Training ab. Deshalb ist die i-B6 auch für Menschen mit Schmerzen, beispielsweise nach Knieverletzungen oder mit Arthrose, geeignet.

Dr. med. Gabriela Kieser

Ärztin

Ursprung der Trainingsausführung

Die infimetrische Trainingsausführung ist eine zufällige Entdeckung des Erfinders Arthur Jones, Erfinder der Nautilus- und MedX-Krafttrainingsmaschinen und der Begründer des High Intensity Trainings.

Alles begann als Jones in den 1970er-Jahren eine Armbeugemaschine konstruierte. Führte er die Bewegung alternierend, ruckfrei und synchron aus, hing der Gewichtsblock bewegungslos in der Hälfte des Hubweges. Obwohl beide Arme hart arbeiteten, bewegte sich das Gewicht nicht. Jones schlussfolgerte: Ein Gewichtsblock ist nicht notwendig, um hochintensiv zu trainieren.

Kieser Training hat diese Idee aufgegriffen und eine Studie mit 44 untrainierten Probanden gemacht, um der Frage nachzugehen, ob das Training ohne Gewichte – allein durch muskuläre Anspannung – und das Training mit Gewichten unterschiedliche Resultate in puncto Kraftentwicklung zeigen. Das Ergebnis: es gab keine Unterschiede.

Effizientes Training für den ganzen Körper

Die i-B6 ist lediglich eine von vielen spezialisierten Maschinen auf dem Kieser Training-Parkett, mit deren Hilfe sich alle Muskeln des Körpers ausgewogen und wirksam trainieren lassen. Neben Bizeps, Trizeps und Co. stehen hier auch Maschinen für sonst vernachlässigte Muskeln bereit: zwei Fußmaschinen für die Stärkung der Muskulatur der Sprunggelenke oder eine Beckenbodenmaschine, mit deren Hilfe man lernt, die richtige Muskelpartie anzuspannen und wieder loszulassen.

Herzstück des Konzeptes sind eine computergestützte Rücken- sowie eine computergestützte Nackenmaschine, welche die notwendigen Voraussetzungen bieten, um die tiefe Rückenmuskulatur im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule isoliert zu analysieren und zu stärken. Denn eine Schwäche dieser Muskelpartie steht in den meisten Fällen mit Nacken- oder Rückenschmerzen in Verbindung. Mit ihrer Hilfe lassen sich solche Beschwerden in der Regel vermeiden, lindern oder ganz beseitigen.