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Forschung

Forschungsprojekt "Intentions-Verhaltenslücke – Ursachen und Optimierungspotential"

Zahlreiche Studien konnten aufzeigen, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung vorhanden ist, dass regelmäßige körperliche Aktivität positive Effekte auf verschiedene gesundheitsbezogene Parameter ausüben kann. So geht körperliche Aktivität bspw. mit besserer mentaler Gesundheit, niedrigerem Stresserleben sowie mit niedrigeren Angstausprägungen einher. Obwohl Menschen häufig den Vorsatz fassen, regelmäßig körperlich aktiv zu sein, werden diese Pläne nicht immer erfolgreich in konkretes sportliches Verhalten überführt. So berichtet bspw. die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass weltweit 31% der Erwachsenen körperlich inaktiv sind, d.h. dass sie sich weniger als 150 Minuten pro Woche moderat körperlich betätigen (WHO, 2010). Es zeigt sich folglich eine Lücke zwischen der Intention, körperlich aktiv zu sein und der Umsetzung dieser Intention in konkretes sportbezogenes Verhalten. Die sogenannte Intentions-Verhaltenslücke stellt ein selbstregulatorisches (d.h. durch den Willen bestimmtes) Defizit dar, das negative gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, so dass bspw. adipöse Patienten ihre intendierte Ernährungsumstellung nicht umsetzen oder Personen, die sich im Stadium der Genesung befinden, ihre Trainingspläne nicht realisieren.

In Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt wurde in ausgewählten Kieser-Studios eine wissenschaftliche Datenerhebung durchgeführt, in der die Faktoren identifiziert werden sollen, die einen Einfluss darauf ausüben, ob Personen regelmäßig trainieren gehen oder nicht. PD Dr. Chris Englert (GU Frankfurt) und Dr. David Aguayo (Kieser Forschungsabteilung) nehmen an, dass sich Menschen in ihrer generellen Selbstkontrollfähigkeit unterscheiden. So gibt es Menschen, denen es sehr leicht fällt, "den inneren Schweinehund" zu überwinden, wohingegen es anderen Personen äußerst schwer fällt, abends den Fernseher auszuschalten und stattdessen ins Training zu gehen. Durch eine gezielte anonyme Befragung soll diese Annahme wissenschaftlich geprüft werden. Die beiden Forschungsleiter zielen darauf ab, aus den Befunden dieser Pilotstudie gezielte Handlungsempfehlungen abzuleiten, um Personen dabei zu unterstützen, ihren inneren Schweinehund dauerhaft überwinden zu können.

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