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Rücken

Die Rückenstrecker verleihen der Wirbelsäule Halt und geben Ihnen Haltung

Ohne stützende Muskulatur wäre unsere Wirbelsäule instabil: Gerade einmal eine axiale Belastung von etwa 0,1 bar hielte sie aus. Zu wenig für die hohen Belastungen,denen sie ausgesetzt ist. Zum Vergleich: In Rückenlage liegt der axiale Druck bei ungefähr 1 bar, beim entspannten Sitzen bei 3 bar, beim Jogging bei 9,5 bar. Und wer eine Kiste Bier hebt, fordert Wirbel und Bandscheiben gleich mit 23 bar heraus. Zu diesem axialen Druck kommen im Alltag teils hohe Scher-, Rotations- und Beschleunigungskräfte.

Halt erhält die Wirbelsäule vor allem durch die Rückenstrecker – auch als autochthone Rückenmuskulatur bezeichnet.„Autochthon“ bedeutet so viel wie „ureigen“, da diese Muskulatur schon sehr früh in der embryonalen Entwicklung angelegt wird. Es ist ein System unterschiedlicher Muskelanteile, die die Wirbel miteinander verbinden, in Position halten, für eine bessere Lastverteilung sorgen und die Strukturen der Wirbelsäule schützen. Die Rückenstrecker gliedern sich in einen medialen und einen lateralen Trakt, die eine funktionelle Einheit bilden. Diese arbeiten zusammen,wenn wir den Rumpf oder Kopf strecken,zur Seite neigen oder drehen.