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Muskulatur

Bringt mehr Muskelmasse

Muskelfaserhypertrophie

Wenn unsere Muskeln wachsen, geschieht das durch Muskelfaserhypertrophie. Doch was heißt das eigentlich?

Selbst im Erwachsenenalter ist unsere Muskulatur äußerst anpassungsfähig: Auf adäquate körperliche Beanspruchung kombiniert mit ausreichender Proteinversorgung reagiert sie beispielsweise mit Wachstum – und zwar durch Muskelfaserhypertrophie. Das bedeutet im Wesentlichen: Durch die Einlagerung von Muskelprotein nimmt das Volumen der Muskelfasern zu, wobei die Anzahl der Zellkerne konstant bleibt oder zunimmt.

Dickenwachstum


Belasten wir unsere Muskeln regelmäßig, kann sich der Querschnitt der Muskelfasern vergrößern, d. h. die Muskeln werden dicker. Im Fachjargon spricht man dann von einer radialen Muskelfaserhypertrophie. Dabei werden in den Ribosomen neue Aktin- und Myosinfilamente aufgebaut, neue Sarkomere erzeugt und parallel hinzugefügt. Je mehr Sarkomere nebeneinander liegen, desto dicker sind die Fibrillen und somit auch die Fasern bzw. der gesamte Muskel. Der Effekt: Der Muskel hat mehr kontraktiles Material, kann Kraft produzieren.

Längenwachstum

Muskelfilamente können aber nicht nur dicker, sondern auch länger werden. Bei dieser longitudinalen Faserhypertrophie werden ebenfalls Sarkomere hinzugefügt, jedoch nicht parallel sondern seriell. Der Effekt: Je mehr Sarkomere in Serie geschaltet sind, desto schneller kann sich eine Faser verkürzen, desto größer ist das Bewegungsausmaß und desto höher die produzierte Kraft.

Auf den Punkt gebracht: Unsere Muskeln wachsen durch Muskelfaserhypertrophie, wobei es zur Einlagerung von Muskelprotein kommt. Durch intensives Training und ausreichend Nahrungsprotein wird mehr Muskelprotein gebildet. Unsere Muskeln werden dicker und/oder länger.